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Genaue Anleitung

Ist noch in Arbeit

 

 

Weiterbehandlung der Doppel-D-Einzelspule nach dem Wickeln

 

 

 

Nach dem Wickeln der Spule und dem Abbinden mit Angelsehne eine Isolierwicklung und darauf eine Schirmwicklung aus Alufolie aufbringen. Diese Schimwicklung darf sich am Anfang und Ende aber nicht leitfähig überlappen!

 

 

 

Dazu die Anschlussdrähte genügend Lang (15cm) in der Mitte des geraden Teiles des Spulengehäuses  herausführen.

 

Die Spule sehr vorsichtig mit Klebefolie umwickeln und in Form bringen, so das sie ins Gehäuse eingelegt werden kann. Anschliessend einen möglichst verzinnten Draht um das Wickel winden, so das die Windungen einen Abstand von ungefähr 3-4 cm haben.

 

Dabei, wenn der gerade Teil der Spule auf den Betrachter zeigt links anfangen.

 

Den Anfang mit Klebefolie festlegen.

 

Jetzt über Spule und zusätzlicher Drahtwicklung wieder links beginnend überlappend Aluminiumfolienstreifen wickeln.

 

 

 

Deshalb über die ersten 6-8 cm der Alufolienwicklung zwei Lagen Klebefolie zur Isolation wickeln.

 

Die Alufolie muss über die Länge von 6-8 cm vollständig bedeckt sein!

 

Die Alufolie weiter wickeln bis die Spule volkommen damit bewickelt ist..

 

Das Ende der Alufolienwicklung muss auf dem mit Klebefolie Isolierten Teil enden und darf nicht mit dem Anfang der Alufolienwicklung Kontakt bekommen.

 

Diese Alufolienwicklung dient zur Abschirmung, damit man keine Rundfunksender und andere Störer empfängt, die die Funktion stören würden. Den Verzinnten Draht ebenfalls rund 15 cm lang herausschauen lassen damit die Spulenabschirmung auch angeschlossen werden kann.

 

 Perlonschrauben zum befestigen der Haltestange verwenden. Haltestange aus Glasgeweberohr oder Kohlefaserrohr mit  Scharnierteilen aus Hartgewebe die mit eingegossen werden.

 

Die Form kann auch aus Gips hergestellt werden der anschliessend unter Zuhilfenahme einer Heissluftpistole mit Stearin getränkt wird.

 

Die Fomen so konstruieren das sie nach oben wo das Harz eingefüllt wird weiter werden.

 

Die Spulenenden und Abschirmungsanschlüsse auf ein Stück Leiterplattenmaterial führen auf denen Lötpads herausgekratzt oder geätzt wurden. Die Unterseite zum befestigen mit Löchern versehen und mit eingiessen.

 

Spulenwert: Im Moment 1,35mH bei 6,2 Ohm.

 

Das ist nicht ausreichend! Ich werde die Windungszahl auf 100 erhöhen und dann sehen ob ich auf einen brauchbaren Induktivitätswert komme.

 

Bei  100 Wdg habe ich eine Induktivität von 7,4mH bei einem Ohmschen Widerstand von 16 Ohm gemessen. Das ergibt einen 81nF Kondensator. Damit werde ich Versuche mit dem Generator machen. Die Bilder der Schwingungen werde ich fotografieren und hierher stellen.

 

Inzwischen habe ich eine dritte Wicklung mit 60 Windungen angefertigt und alle drei Wicklungen in Reihe geschaltet. Damit habe ich eine Induktivität von 27,7mH bei einem Widerstand von 32 Ohm. Die Berechnung der Güte ergab 35 und die nötige Kapazität 21,64nF.

 

Mit dieser Spule und der in der Schaltung angegebenen Bauelementediemensionierung ist eine stabile Schwingung bei einer Versorgungsspannung von +-5V zu erreichen. Die Schwingfrequenz werde ich noch messen und auf genau 6,5KHz abgleichen.

 

Nach dem ausmessen der Schwingfreqenz die mit 5,7 KHz etwas zu niedrig lag habe ich die Schwingkreiskapazität auf 14,2nF verringert. Damit habe ich eine Schwingfrequenz von 6,54 KHz. Also etwas über dem gewünschten Wert. Das ist optimal für einen späteren Maximumabgleich der gesamten Schaltung durch parallelschalten von Kondensatoren auf der Leiterplatte.

 

Die Spulen über jeweils 1,5m langes abgeschirmtes Mikrofonkabel mit der Leiterplatte verbinden. Spannung anschliessen und die Tx (Sende) -Spule durch verändern von Kondensatoren die direkt zur Spule parallel geschaltet werden  auf einer Frequenz zwischen 6 und 7 KHz (6,5 KHz Optimal) zum schwingen bringen. Bei den 27,7mH der 300mm Testspule sind das 14,2nF mit Kondensatoren hoher Güte. Zum Beispiel Polystyrol oder MKT Kondensatoren.

 

Die Berechnung ist mit einem im Internet zu findenden Tool einfach möglich und erleichtert den Abgleich. Das Messen der Spuleninduktivität und des Ohmschen Widerstandes ist nötig.

 

Die Rx (Empfangs)-Spule auf der gleichen Frequenz mit Parallelgeschalteten Kondensatoren  in Resonanz bringen. Vorheriges ausmessen der Spulen und Berechnen der nötigen Parallelkapazität, erleichtert das Erreichen eines optimalen Abgleichs sehr. Der Abgleich erfordert eventuell ein Sortiment von Kondensatoren. Mit Kondensator C2 und C2+ auf der Leiterplatte die Amplitude auf Maximum bringen. Je sorgfältiger dieser Abgleich erfolgt um so empfindlicher ist das Gerät! Durch die Güte der Spulen von ungefähr 35 sind Kondensatoren mit mindestens 63V Spannungsfestigkeit zu verwenden. Der endgültige Abgleich erfolgt bei der Inbetriebnahme des Gerätes. Das Signal des Tx Generators sollte Sinusförmig sein und eine Frequenz um 6,4 Khz haben. Die über ungefähr 1,5m Koaxialkabel angeschlossene Tx und Rx Spule wird soweit auseinander gelgt, das am Ausgang von IC1, Pin 1 ein Signal auf dem Oszilloskop abgebildet werden kann. Durch Parallelschalten von Kondensatoren (eventuell zum Feinabgleich auch eines Drehkondensators) und vergrößern des Spulenabstandes wird Tx und Rx Freqeunz aneinander angeglichen. Es ist auf größtmögliche Amplitude am Ausgang von IC1 Pin 1 abzugleichen. Anschließend werden die beiden Spulen so übereinander geschoben, das Die Ausgangsspannung am IC1 Pin 1 auf ein Minimum geht. Damit sind nur noch die Potentiometerstellungen zu optimieren. Das erfolgt mit den verschiedenen möglichen Metallen, Gold, Silber, Kupfer, Aluminium und Eisen, um auch die zu den Metallen gehörende Tonhöhe einzuprägen.

 


 

Damit ist der Vorabgleich erledigt. Die Leiterplatte in ein Gehäuse einbauen und die Bedienpotis anschliessen. Spannungsversorgung und Kopfhörerverstärker anschliessen, dann können schon Experimente mit verschiedenen Metallen die auf einem Holztisch unter die Suchspule geschoben werden gemacht werden.

 

Die Bedeutung der Bedienpotentiometer steht in der Schaltung.

 


 

 

 

 

 

Spulenaufnahme zum eingießen der geschirmten Spulenpaare

Ein freundlicher Mensch hat mir einige Gehäuse für 300mm Spulen gesponsort, in die ich die Fertigen Wicklungen eingießen kann. Fotos werde ich bei besserem Licht machen.

Er ist mit seinen beiden Büchern "Metallortung mit Detektoren" und "Ortungstechnik für Profis" unter den Sondengängern bekannt.

Ich werde drei verschieden Spulenaufbauten fertigen um Auswirkungen unterschiedlicher Wicklungsarten und Wicklungsinduktivitäten besser beurteilen zu können. Damit kann ich dann einen möglichst einfachen aber efektiven Spulenaufbau vorschlagen.