2708/TMS2716 Programieradapter speziell für den MiniPRO TL866 (CS/A)

14.10.2017

 

Musterleiterplatten sind bestellt.

Lieferung in cirka 14 Tagen.

11.10.2017

 

Die beiden Leiterplatten in der Größe 25,6x46 mm sind für eine Testproduktion fertig. Für eine höhere Sicherheit die ein Einschalten erst erlaubt, wenn die -5V bereit stehen sind auf der oberen Leiterplatte, zwei Bauelemente auf der Seite mit dem Bestückungsaufdruck einzulöten. Eine andere Lösung hätte eine wesentlich größere Leiterplatte erfordert.

Wer es nicht ganz so sicher braucht, und auf die grüne LED für die -5V Anzeige vertraut, kann auch die Bauelemente einsparen und den Emitter von Transistor d über eine Lötbrücke an Masse legen.

Die +5V werden beim ansteuern des Programieradapters vom TL866 eingeschaltet. Das wird über eine rote LED signalisiert. Bei leuchtender roter LED darf der Eprom weder gesteckt noch abgezogen werden!

Die Schaltung ist verändert, um mit wesentlich preiswerteren Bauelementen den Adapter aufbauen zu können. Damit ist er aber nicht so universell einsetzbar. Kann allerdings auch auf dem KC85/3-5 mit dem M030-M ab der Version1 eingesetzt werden. Der Bausatzpreis wird mit rund 30,-€,  10,-€ billiger als der alte Programieradapter werden.

Bilder des Moduls kommen warscheinlich in drei Wochen, wenn ich das Geld für die Leiterplattenfertigung habe.

19.09.2017

Update 20.09.2017

 

Der MiniPRO TL866 ist ein Programiergerät das über einen USB-Anschluß gesteuert und versorgt wird. Damit kann er auch an modernen PC´s, Notebooks und Laptops verwendet werden.

Bisher war es nicht möglich damit die oben genannten alten Eproms und ihre Clones zu brennen.

Mit dem jetzt in Entwicklung befindlichen Adapter funktioniert das.

Der Adapter hat die gleiche Größe wie der alte 2708 Programier Adapter aus dem Jahr 2016. Er ist aber im Gegensatz zu der alten Lösung, nur am TL866 verwendbar.

Er wird über ein 12V/5V Steckernetzteil, das jeweils mindestens 0,8A liefern sollte versorgt.

Zum Betreiben des Eprommers an Notebooks ist es zweckmäßig das USB-Signal über einen HUB zu Puffern.

Damit ist ein sicheres Arbeiten bei allen Programieraufgaben auch an Notebooks zu erreichen.

Der Adapter kann vom MiniPRO nur bedient werden, wenn als erstes, nach dem Einschalten der 12V Versorgung des Adapters die -5V erzeugt werden. Auch alle anderen nötigen Spannungen sind nur einzuschalten, wenn diese Bedingung erfüllt ist.

Damit kann im Fehlerfall ein eingesetzter EPROM nicht zerstört werden.

Durch einen Umschalter wäre es auch möglich, mit dem Adapter normale 2716 mit einer Programierspannung von 25V zu brennen. Diesen Umbau sehe ich vor, überlasse aber die Realisierung dem Anwender. Dazu ist ein Umschalter nötig, der die 25V direkt an Pin 21 anlegt. Die Adresse 10 wird durch umschalten von Schalter A auf den TMS2716 Modus angelegt.dann ist nur noch /CE und /OE über einen Umschalter direkt an die Programierfassung durchzuschalten. Es wird also ein dreifach Umschalter benötigt oder drei der kleinen bereits von mir für die Umschaltung zwischen 2708 und TMS2716 Modus verwendeten Schalter.

Bedienung des Adapters

19.09.2017

 

                                         Vorläufige Bedienungsanleitung des Adapters

Das Programiergerät MiniPRO TL866 ist mit einem PC oder Laptop zu verbinden, auf dem sich die Steuersoftware befindet und auf dem der USB-Porttreiber installiert ist. Im Moment ist die Softwareversion 6.6 aktuell.

Nach dem Starten der Software ist in der Bauelementeauswahl der 2716 auszuwählen. Die Herstellerfirma des Eproms ist irrelevant. Ich schlage deshalb Intel mit dem D2716 vor, ein nach dem Epromtyp angegenbener Buchstabe, B oder C braucht bei der Verwendung des Programieradapters nicht berücksichtigt werden.

Der Speicherbereich ist auf 1KB einzuschränken. Für die Programierimpulslänge sind Zeiten zwischen 0,1msec bis zu 1msec zu wählen. Bei mir haben sich 0,5msec bewährt.

Jetzt wird der Adapter wie auf dem Gehäuse des Eprommers zu sehen ist aufgesetzt. Also Pin 1 des Adapters in Pin 1 der Programierfassung. Der Adapter wird mit dem 12V Steckernetzteil verbunden. Dabei muß die grüne LED für das Vorhandensein der -5V aufleuchten. Jetzt kann der zu lesende oder zu brennende Eprom 2708, U555 oder K573RF1 aufgesetzt werden. Pin 1 des Eproms in Pin 1 der Programierfassung des Adapters.

Bei Start der auf dem Eprommer gewählten Funktion werden die +5V, die +12V und je nach Betriebsart eventuell die Programierspannungsimpulse mit 25 V an den Eprom geschaltet. Die Spannungen -5V und +25V werden auf dem Adapter erzeugt. Der Eprommer kann daher nicht überlastet werden. Der Eprom kann damit gelesen, gebrannt und verifiziert werden.

Die meisten Eproms, sind nach wenigen Durchläufen aller 1024 Adressbits fertig gebrannt. Nur bei sehr oft gebrannten Exemplaren sind die im Datenblatt angegebenen 100 Durchläufe der Brennroutine nötig.

Nach meiner Erfahrung sind durch die verwendete Schaltung, neue 2708, U555 oder auch K573RF1 schon nach dem ersten Durchgang aller Adressen mit einem Programierimpuls auf diesem Adapter fertig gebrannt. Der Dateninhalt stimmt dann mit den im RAM stehenden Daten überein. Sicherheitshalber ist der Programierzyklus noch 3-5mal zu starten. Das floatende Gate jeder Speicherzelle hat dann zwar schon die höchstmögliche Ladung aufgenommen, Bei gleichen Spannungen zwischen Programierspannung und der Spannung des floatenden Gates kann ja kaum weiterer Ladestrom fließen, aber diese Sicherheitszyklen haben sich bewährt.

Nach dem Durchlauf der gewählten Eprommerfunktion ist der Programieradapter bis auf die -5V Spannungsfrei. Der Eprom kann entnommen werden. Erst dann ist die 12V Versorgungsspannung des Adapters zu entfernen. Fehlen die -5V bei der Entnahme oder beim Stecken, kann der Eprom zerstört werden!